Mit sagenhaften Geschichten reicht die Vergangenheit in die Gegenwart. Niemand wüsste das besser als die 13-jährige Clara, die gemeinsam mit ihrer Mutter in der scheinbar idyllischen Schweizer Alpenwelt lebt. Der Stiefvater hat den alten Bauernhof umgebaut und modernisiert. Das Haus aber, davon ist Clara fest überzeugt, birgt ein Geheimnis. Ein schwarzer Schnürschuh lässt sie auf die Spur eines Mädchens kommen, und auf den abgelegenen Bergwiesen ist sie tatsächlich einem kleinen Braunbär begegnet. Das eine muss mit dem anderen zu tun haben, aber Claras Gedanken werden von fast allen Erwachsenen als Hirngespinste abgetan. Nur die schrullige Urgroßmutter scheint um Claras wundersame Fähigkeiten zu wissen: »Du hast die Gabe und du hast den Blick!« Sie gibt dem Mädchen ein Bärenamulett, das ihr die Kraft verleiht, sich der großen Herausforderung zu stellen: Gemeinsam mit ihrem Schulkameraden Thomas macht sie sich furchtlos auf die Suche nach dem kleinen Bären und dessen riesigen Vater. Aber ob sie es schaffen, den blindwütigen Jägern zuvorzukommen, die die Bären zur Strecke bringen wollen?
Clara und das Geheimnis der Bären
Schweiz/Deutschland 2012 / Spielfilm / 93 Minuten / 4.-8. JahrgangsstufeInhalt
Themen
Familie | Heimat | Abenteuer | Aberglaube | Familien- und Generationsbeziehungen | Fantasie | Filmmusik | Freundschaft | Kindheit | Mut | Mythen | Natur | Tiere | Tierliebe | Tradition | übernatürliche Phänomene | Umwelt- und Artenschutz
Fächer
Biologie | Deutsch | Geografie | Geschichte
»Gähn, ein Kinderfilm ... Von wegen! Spannend, geheimnisvoll und unterhaltsam kommt das schweizer Bergdrama daher und liegt damit meilenweit vor jeder Hollywood-Produktion.«
Jo Müller, SWR3
»In stimmungsvollen Bildern erzählt Tobias Ineichen eine berührende Coming of Age-Geschichte, die wie jede Kindheit Elemente von Horror beinhaltet.«
Anke Sterneborg, Süddeutsche Zeitung, München
»Ich habe seit Jahren keinen dermaßen tollen Abenteuerfilm für Kinder jedweden Alters gesehen. Die (Be-)Wertung euphorisch vorab: Dies ist ein kleiner großer Film zum SATT-SEHEN: Für die Augen und fürs Herz.«
Hans-Ulrich Pönack, Filmkritiker (u.a. Deutschlandradio Kultur, Spreeradio)
»Er spielt zwar den Tierliebe-Trumpf aus, jedoch ohne Bären zu verniedlichen. Und er hat ein Auge für die grandiose Landschaft in seinem sanft edukativen Bergdrama, das das Verhältnis zu Natur, Familie, und den eigenen Wurzeln thematisiert.«
Thorsten Krüger, kino.de
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